Heute Nachmittag war ich mit dem Weibchen aufgrund des wachsenden Hungers genötigt die Kuseler Subwayfiliale zu frequentieren.

Als man den leeren Laden betrat war auch kein Personal anwesend. Trotzdem schaute man sich die illustrierten Angebote etwas genauer an… unter anderem auch das Sub des Tages. Doch leider stand die im kalenderformat aufgestellte “Sub des Tages” Karte noch auf Samstag. Das Weibchen, neugierig wie se halt sind, blättert frech eins weiter um das Sub von Sonntag zu begutachten. Plötzlich war auch das Personal aus den hinteren Räumlichkeiten erschienen und statt einem Hallo oder Guten Tag, gabs dann nur die Aufforderung in Richtung Frau: “Ey, net spicke!”

Nach der Aufklärung das man die Karte von gestern zeigte, wurde der junge Mann dann doch einsichtig und bedankte sich für das Spicken. Sichtlich genervt nun Kundschaft zu bedienen, war ein Hauch von Aufregung zu spüren als ein weiterer Kunde den Laden betrat. Auch dabei wieder der geistreiche Kommentar: “Oah, do kommt jo noch enna!” brachte mir nun mein erstes Schmunzeln ein. Der junge Mann bemüht die Sandwiches nach unseren Wünschen zu gestalten geizte nicht mit Ratschlägen was die Innereien betraf. Mein Weibchen zählte die Sachen die Sie NICHT haben wollte auf und gab für die restlichen Zutaten das OK. Der Bursche hinter dem Glas musste sich die Zutaten, welche NICHT Inhalt des Subs werden sollten mehrere Male laut vorsagen und noch während er das tat, massierte er mit beiden Händen den Salat in Schüssel 4 wohl in der Hoffnung das er eines Tages mal Frauenbrüste so darf anfassen. Die Frau wollte zudem noch eine scharfe Sauce haben, welche ich ihr in Richtung Mexican empfahl. Wieder kam der Tipp vom Sub-Macher: “Boah, das werd awer scharf!” mit dabei das seltendämliche Lachen einer kastrierten Hyäne. Um den ganzen noch eins drauf zu setzen fragte er frech : “Hann Sie schommo so äns gess?” – Nein! … *Hyänenlacher* “Das werd dann bestimmt es ledschde Mol sin!” Als er nach der vermeintlichen Mexicansauce griff war der Fall klar. Von den unterschiedlichen Saucen hatte der Bursche wesentlich weniger Kenntnis, wie vom Umgang mit Kunden. Irgendeine tabascoartige Brühe wurde über das Sub gekippt und anschließend in Papier verpackt.

Nun mein Sub, meine Wünsche natürlich wesentlich entspannter (Salat, Tomaten und Zwiebeln) wurden wieder kommentiert: “Wie? meh net?” und noch bevor ihm seine eigenen Worte klar waren hatte er Salatgurken in der Hand. Ein kurzer Hinweis von mir und ein Nicken mit Hyänenlache ließen die Gurken wieder in den Topf fallen. Eine recht kurze Saucendiskussion, was Mexican ist und was nicht, fruchtete leider nicht, stattdessen wurde mir irgendeine rosa, süß-sauer Kombination über das Brot gekippt bevor es ebenfalls in Papier eingewickelt wurde.

Der Kunde der nach uns durfte immerhin schon sagen was er wollte, auch war sein Sub schon dem Toaster entwichen, kühlte nun aber seelenruhig an der Luft wieder aus, während der Uniformierte die Kasse mit Preisen fütterte. Als Menü mit Chocolate Chip (und selbst da vergriff er sich noch) und Getränk. 12,98€ stand auf dem Display und während ich das Geld bereit hielt, ließ er uns stehen und wendete sich dem kalten Sub unseres Leidenskollegen hinter uns zu. Gerade als dieser seine Ingredienzien aufzählte unterbrach ihn der Jüngling “Moment mol, ich muss die jo noch abziehe!”

Gefühlte 20 Minuten später durfte man endlich die verbauten Sandwiches entpacken und essen. Geschmacklich, wie zu erwarten, nicht perfekt und auch nicht gut. Aber nach der Devise, was bezahlt ist, wird auch gegessen.

Kurzzeitig überlegte ich noch Beschwerde einzulegen, aber da der IQ des Mitarbeiters sich in den selben Graden meines kaltgewordenen Subs bewegten, entschloss ich mich die Nerven für Wichtigeres zu schonen.

 

Nun warum schreib ich das nun?! Seit zwei Stunden hab ichs im Pans und mir stellt sich immer häufiger die Frage, wo der Kleine vorm Submachen angefasst hat.

So oder so, er hat was gut bei mir und ich bin gewillt ihm einen Kurs in Höflichkeit und Umgang mit dem Kunden zu gewähren … natürlich nachdem ich ihn bei “aufs Maul e.V.” eingeschrieben habe.

 

Mahlzeit ihr Dumme!

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Innerhalb einer kurzen Zeitspanne, kam es zwei mal zum Fauxpas bei dem Versuch ein im Dialekt gedachtes Verb in feinstem hochdeutsch wiederzugeben. Aus den beiden verunglückten und missgebildeten Abwandlungen zweier Saarländer entwarf ich nun eine eigene Kreation, welche vortrefflich in die Kategorie “Unwort der Woche” hinein passt.

Wir reden hier über das Wort: riechen

Es rach fürchterlich nach Pizza, als mir die Festplatte abroch.

 

Für Dialektbesessene hier nun die grobe Übersetzung im Sinne des Erfinders (= Oberdummen)…

Es hat ordentlich gemockt, als mir die Platt abgenibbelt is…

 

Schönen Dummtag!

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N U L L Z E R E B R L

 

fehlt nur noch, dass ich nen Autounfall hab und mir “versehentlich” (wohl eher absichtlich) in die Hose mache -.-*

Gott sei Dank, die Wochenendung naht!

 

Viel Erfolg :o )

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Ahoi hoi die Dummen und Jene die es werden wollen.

Erst einmal ein “Frohes Neues” an alle.

Der gestrige Tag war wieder einmal gespickt mit viel Bier, Schnaps und natürlich lustigen Momenten die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die AH der SG Wutzebuuwe geht wandern. Nunja, trotz des für so manchen Fußballer fortgeschrittenen Alters reden wir hier nicht von einer Rentnerpolonaise quer durch die Etschberger Walachei, sondern über eine wohl durchdachte Gemarkungsbegehung mit Gesang und Heiterkeit … Wobei ich hier natürlich schon wieder teilweise Schrott schreibe… gesungen hat nur einer … nämlich der Onkel … =)

Getroffen ward sich um 14.00 Uhr im kühlen Etschberger Sportheim der SG. Es wäre mit Sicherheit noch viel viel kälter gewesen, wäre unser Mannschaftsstreber nicht schon zeitig am Morgen angerückt um die Heizkörper zum Leben zu erwecken. Auch wurden Brezeln gebacken und das Bier, wen wunderts, war natürlich temperaturtechnisch ein Genuss.

Die Planung sah es vor, sich das Gebräu der Firma K. Arl. sberg in die Birne zu schütten und gegen 17.30 Uhr die Körper der Herren in Bewegung zu setzen. Und so schwafelte man über die kommende Saison bis die ersten beiden Rähmchen Bier gänzlich leer waren. Der Blick aufs Zeiteisen zwang uns dann auch aufzubrechen, man wollte ja schließlich den Zeitplan einhalten. Also wurde marschiert! Wie es sich für den Streber gehört, ging dieser natürlich voraus, lediglich ein Schirm, wie ihn die Touriführer im Urlaub hochhalten, hat ihm gefehlt. Abzüge in der B-Note, aber kein Drama! Da der Weg nach Matzenbach so staubig war, mussten die Kehlen in regelmäßigen Abständen benetzt werden. Dafür gabs für alle Anwesenden dann Schnaps zu trinken. Der war auch bitter notwendig, so staubig wie es da war …

Ein Spielkamerad und geübter Biertrinker hatte sich an der Brezel im Sportheim bissel das Gedärm verwuchert und es Bestand die Gefahr, dass der Dickdarm die Oberhand über den Körper gewinnt um sich zu entschleimen. Prophylaktisch spendeten alle Spieler ihre Tempopäckchen, sollte es zum Eklat kommen. Denn außer in den Auen und Wäldern, gab es keine Möglichkeit eine Sitzung abzuhalten. Zur Sicherheit nochmal ein Schnaps und die Reise wurde fortgesetzt. Als man dann zur nächsten Rast ansetzte und nach dem Schnapsträger ausschau hielt, fiel auf, dass dieser ganz und gar nicht mehr in der Gruppe war. Erste Panik machte sich breit, bis einer der Anwesenden den Weg zurück einschlug um den Rucksack mit der Köstlichkeit zu holen. Schnell war allen klar, dass der Enddarm beim Kollegen zum finalen Schlag angesetzt hatte. Während wir auf diese Schock erst mal einen Schnaps trinken mussten, kam der Kollege auch schon um die Ecke und signalisierte gar bitterbös in den Wald gekackt zu haben. Ich war insofern beruhigt, wollten wir ja einen anderen Weg zurückgehen!

In Matzenbach angekommen gab es erst mal wieder Bier… 5l Format in einer gläsernen Säule. Auch wenn das mit dem Zapfen anfangs nicht sonderlich gut gelang, war es mir doch eine Froide die ersten Tropfen des wohltuenden Gerstensafts hinunterzuschlucken. Andere wiederum waren hellauf begeistert und vor allem erleichtert, waren doch nun mehrere Sitzgelegenheiten von Villeroy & Boch in greifbarer Nähe aufgestellt.

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Das Essen war auch schnell bestellt und wir schlugen alle kräftig zu. Zwischendrin wurde wieder über die kommende Saison philosophiert. Grob zusammengefasst darf ich in diesem Jahr wohl nur noch dann spielen, wenn es personell gar nicht mehr anders geht. Schienen dem Streber und dem CEO des Teams mein freches Mundwerk doch schwer aufs Gemüt zu schlagen. Ich bin jetzt einfach mal positiv eingestellt und behaupte ich darf trotzdem ran. Wer soll schließlich die Abstöße in halbwegs annehmbaren Entfernungen zum Landen bringen?

Die Heimgehung wurde mir auch verwehrt, waren die Madame und der Onkel noch auf einen Geburtstag eingeladen worden. Und so wurde ich gegen halb 8 abgeholt und es ging erst mal in die Heimat zum kurzfristigen “Ruhen”.

Um 22.00 Uhr mussten wir dann los, wollten wir ja nicht zu spät kommen, schließlich wurde in den Gebtag reingefeiert. Angekommen waren die Damen und Herren des Handwerks in getrennten Räumen aufbewahrt worden. Anversich kein übler Gedanke und trotzdem war es für ein Fest dieser Art eher unpassend. Auf dem Tisch waren gefühlte 30 Sorten Schnaps und Likör aufgebahrt und es wurde querbeet probiert. Meiner einer hielt sich zurück und begnügte sich mit dem ein oder anderen Stubbi. Auch wurde ich direkt vom versammelten Gesangsverein regelrecht genötigt der Truppe beizutreten. Und egal wieviel Verneinungen und Begründungen ich vorzubringen hatte, so richtig einsehen wollte das keiner.

Die Gesänge waren ok, auch wenn ich diverse Lieder etwas anders in Erinnerung hatte. Und so schlug es 12, man gratulierte und trank weiter, bis um halb 2 die Müdigkeit zuschlug und wir uns verabschiedeten.

Grob zusammengefasst ein gelungener Samstag, stellenweise etwas trocken und staubig, aber man kann ja nicht alles haben. Zu guter Letzt noch eine Weisheit an alle im Stile der bekannten Märchenfloskeln…

Und die Moral von der Geschicht, ohne Tempos wander ich nicht!

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Die Maschin, die hängt
und der Sean, der denkt
was tät ich fer e bissel Ruh
so Urlaub jetzt, das wär der Clou
aber net werklich, weit gefehlt
die ledschde Daache sind gezählt
die Daadebank, die dumm Kuh
hat seit rer Woch die Auge zu
was die kann, das kann ich besser
ich zerleh das Ding ball mim e Messer
zum Glick isses nur noch heit
dann bin ich bis 2012 von der Laschd befreit
am Mondaach dann, kenne annere schaffe
um se siehn was mir aach net raffe
so e bleedes Lumbedier
morje Owend gebts fer dich kee Bier
das sauf ich dann ganz alleen
bis mir klimpere die Zähn
ich roode dir, du dumm stick Blech
wenn du am Mondaach bisch noch frech
dann kommt de Onkel mol vorbei geflitzt
und zeicht dir wo die Wildgans sitzt
mitm 8 kilo Hammer werd dann zugeschlah
geheilt werd net, ich hanns oft gesaht
die Ricksicherung werd dann nimmi helfe
was du dann brauchschd, sin em Weihnachtsmann sei Elfe
ach was reesch ich mich iwerhaupt noch uf
am beschde schlahn ich gleich mol druff

de Onkel winscht eich alles guude fers neue Johr
de Scarlett paar cm und em Bolek paar Hoor
die, die ich jetzt vergess han zu nenne
wisse genau wo se mich mol kenne

Mahlzeit ihr Dumme

 

P.S.:

Bedingt durch 5 Tage konsequenter Frustration über die Zickigkeit der Datenbank, ensprang mir o.g. Reim in den letzten 5 Minuten.

Dadurch das ich mich ewig net gemeldet hab, wurde der Neujahrsklimmbimm grad fein säuberlich mitverpackt. :)

 

 

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