Onkel zum Gruße…

Letztes Wochenende war der Onkel samt Weibchen aufgebrochen um die angekündigte Geburtstagsüberraschung seiner Holden in die Tat umzusetzen. Freitags wurde die Madame von der Schaff abgeholt und es ging direkt auf die Autobahn gen Norden. Bis zu diesem Zeitpunkt, hatte das Weibchen zwar Vermutungen, aber keine stichfesten Beweise/Hinweise wohin die Reise gehen sollte. Das Navi zeigte gute 350km und die vier Ringe samt Insassen und Gepäck bemühten sich, dass diese Zahl durchgehend abnahm. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es bei dem Geburtstagsgeschenk u.a. um bzw. in das Musical “Wicked” geht. Da ich der besseren Hälfte ein Verbot auferlegt hatte zu recherchieren wo sich das Lichtspielhaus der o.g. Vorstellung befindet, war sie gänzlich ahnungslos, was den Onkel wiederum natürlich sehr erheiterte.

Und so fuhren wir immer weiter dem Nordpol entgegen und bei jedem Autobahnschild wurden gar hastige Vermutungen geäußert, welche ich entweder falsch oder gar nicht kommentierte. Dennoch war die Zahl im Navi nun soweit geschrumpft, dass meins den Braten nun doch gerochen hatte und dann letztendlich den Durchblick hatte. Wir waren in Bochum angekommen, wo des Austauschdummen Weibchen ihre Residenz hatte. Vor Ort fanden wir Obdach und konnten uns nun voll und ganz der Wochenendung hingeben.

Angekommen gabs für den völlig vertrockneten Onkel erst mal Genuss … in Form von wohl temperierten Bitburger Stubbis. Nach einer kurzen Frischmachung fuhren dann alle vier Personen rüber nach Oberhausen. Allerlei Gesindel fand sich vor dem Gebäude ein, dass ich mir diverse Lacher und Kommentare nicht verkneifen konnte. Wie man mir am gleichen Abend noch bestätigte sei dies grausiger Alltag im “Pott” … Egal, bin ja nur zu Besuch.

So verfolgten wir die Darbietung der Hexen samt Gefolge und alle waren begeistert. Ein wirklich gelungenes Stück, dass ich mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen kann. Während der Vorstellung verfiel mein Weibchen in einen Lachkrampf, welcher sich erst wieder nach einigen Minuten gelegt hatte. Bis dahin waren wir doch in der Menge recht unauffällig gewesen, aber shice drauf, sind ja nur zu Besuch.

Nach der Vorstellung ging es zurück um noch vergorenen Traubensaft zu konsumieren. Es wurde gelabert und gelacht, bis wir uns dann der Schlafung widmeten.

Der nächste Tag ward angebrochen und wir machten uns nach dem Frühstück zusammen zum Rewemarkt um die Ecke um weitere Köstlichkeiten für den Tag zu besorgen. Unterwegs traf mich genau vier Mal der Schlag als uns wirklich komische Leute begegneten. Jene Rasse war mir bisher noch nicht vor die Linsen gekommen und irgendwie war ich da sehr froh drüber. Da ich meine Kamera nicht am Mann hatte konnten ich die misslungenen Quasimodo-Frankenstein-Klone nicht bildlich festhalten. Es sei Euch aber versichert, der Anblick, der Geruch, der Brechreiz …. alles im Übermaß vorhanden.

Den Rest des Tages lungerten wir in einem Bochumer Park, wo wir gepflegtes Frisbeespielen zelebrierten. Was natürlich sehr durstig macht, so in der prallen Sonne mit Plastik zu schmeißen … und dass auch ja Niemand der Vertrocknung zu Nahe kam, tranken die Männer Bier, die Mädels … etwas anderes :)

Wieder daheim angekommen widmete man sich der körperlichen Säuberung um dann anschließend des Austauschdummen höchst angepriesene Steaks zu versuchen. Zu meinem Entsetzen waren diese wirklich genießbar :)

Danach gings in die Innenstadt, in das sog. Bermudadreieck. Kneipe an Kneipe und fast alles OpenAir. Bedingt durch die solide Wetterlage war natürlich fast alles besetzt und das Quartett musste sich umschauen bis ein Platz gefunden war. Um der noch anhaltenden Hitze die Stirn bieten zu können, wurden Cocktails getrunken.

Etwas später trafen zwei Freundinnen vom Austauschdummenpaar ein. Eine davon, Ärztin… Das Gespräch der Anwesenden erweckte meine Aufmerksamkeit, als ich Bruchstücke von asymmetrischen Körperteilen auffing. Sofort gingen mir Brüste durch den Kopf, was zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Wir wurden von Frau Doktor aufgeklärt das ALLE Titten immer asymmetrisch sind… idealerweise wenn sie im Duett auftreten ;)
Woher Sie das wusste? Madame “macht Brüste” um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Und so zog sich das den Abend hin, bis die Müdigkeit über uns hereinbrach. Einen Absacker sollten wir noch trinken und um dem Austauschdummen eine Froide zu machen, genehmigte ich mir ein Astra.

Auch noch erwähnenswert … Im Pott gibt es KEINE roten Würstchen. Mein Versuch eine Solche in Currywurstformat zu bekommen scheiterte jäh. Die Verkäuferin guckt glaub ich immer noch dumm :D

Nach dem Sonntagsfrühstück packten wir dann unsere sieben Sachen und traten die Heimreise ohne größere Vorkommnisse an…

 

So viel zum Thema “Onkel goes Bochum” … aber kommende Woche ist ja schon wieder das alljährliche Nachtturnier und ich bin sicher, darüber wird es auch wieder zu berichten geben …

Hasta luego

Share

Life is like a Schippestiel

Share

Moin zusammen,

alle Jahre wieder findet sich der Onkel bei Fridéry ein um seinen Geburtstag zu zelebrieren. Nicht nur mir geht das so, auch sehe ich immer wieder Gesichter, die mir sonst in den meisten Fällen 364 Tage im Jahr verborgen bleiben.

Vor einem Jahr war der Geburtstag von einem anderen Kaliber (Roquefort VS Tax), damals war das sonst eher ruhigere Beisammensein von den Wutzebuuwe des SV Konken gegen Ende rüde unterbochen worden. Doch dieses Jahr hatten Selbige Hausverbot und es schien wieder gesittet zuzugehen.

Nun, hier und da gab es doch zu berichten und damit fang ich jetzt an.

Als erster Gast des Abends befand ich mich zu Fridery in den Garten, wo der selbst gewickelte Spießbraten seine Runden drehte. Wie ich erfahren musste, war der benetzte Kamerad nach der Wicklung etwas zu lang für den Spieß und musste so beim zusammenquetschen örtlich bissel Unwucht ertragen.

Die Gäste trudelten nach und nach ein … Jeder mit Kohldampf, doch der Braten sollte innerlich noch an Hitze gewinnen. Alles kein Problem und in fünf Minuten erledigt, wäre da nicht ein Spielverderber gekommen … in Form der geleerten Gasflasche. Alles NOCH kein Problem, trotz leicht geröteter Vene am Hals, musste Fridery ausrücken und Ersatz besorgen, so dass nach dieser kleinen unvorhergesehenen Unterbrechung zu Tisch gebeten wurde.

Alle waren am futtern, labern und trinken… Gaaanz gemütlich!

Wie wir uns erinnern, war am Samstagabend der Eurovision Song Contest und ein Kollege, damals bekannt unter dem Namen Venga-Kauf, wollte sich das Ergebnis ansehen. Nach kurzer Zeit stand fest, dass Aserbaidschan den Pott geholt hatte. Recht unspannend für alle Beteiligten, jedoch nicht für unseren Venga-Kauf… Er war völlig aus dem Häuschen und froite sich seines Lebens…

Das brachte mich auf eine Idee, kannte ich Venga-Kauf nun doch schon einige Jährchen und ich wusste das er selbst eine recht musikalische Ader hat. Nach kurzen Verhandlungen war er dann bereit, für die Anwesenden auch einen Song Contest abzuhalten. Wohl gemerkt … nüchtern!!!

Er entschied und teilte uns dann das Land mit, welches er grad zu singen vermochte. Natürlich in der jeweiligen Landessprache! Wir sollten alle als kompetente Juroren die Punkte seiner musikalischen Ergüsse bewerten.

Ähnlich lange wie der original ESC hat auch Venga-Kaufs Einlage gedauert, da er sich tatsächlich in 18 Sprachen zu verständigen wusste. Nachdem er schweißgebadet fertig war, oblag es den Juroren die Punkte fair zu verteilen.

Das recht knappe Ergebnis fiel unsererseits auf Moldawien. Der Applaus für die Einlagen war enorm!

Auch wurden Zugaben dargeboten und wir konnten uns danach wieder dem Alkohol zuwenden. Ein kurzer Blick aufs Uhrwerk zeigte eine bereits gut gedungene Nacht an, so dass der Onkel samt Weibchen von einem weiteren nüchtern geblieben Jüngling nach Hause gebracht werden konnte.

Im Gegensatz zu letztem Jahr weit aus weniger Action und Gewalt in der Luft und trotzdem selten so gelacht. Was gibt es dazu noch zu sagen außer vielleicht…

Venga-Kauf, 12 Points!

Share

Letzten Sonntag bestand die Abendgestaltung aus der Geburtstags-Feierei unseres geschätzten “Wutzebuuwevadder” T.S.Pinkeler.

Am Morgen hatten ein paar Freiwillige das Sportheim schon hergerichtet und geschmückt. Der Onkel hatte die Musik parado gestellt und ansonsten waren alle guter Dinge, als die Bierzeltgarnituren letztendlich so standen, dass man sich dazwischen noch bewegen konnte.

Die Uhr schlug 7, quarsi ein schlapper Nachmittag, als der Onkel samt Weibchen ankam. Eifrig wurde schon die Essung hergerichtet, pünktlich zum Hüngerchen meinerseits. Zuvor wurde wie sooft ein oder zwei Bierchen genüsst, schließlich war eine gewisse Wärme innerhalb der Wirtschaft zu spüren und diese musste durch innerliche Kühlungung reguliert werden.

Die Musik wurde zum Laufen gebracht, ebenso die Spachtelung. Rollbroode, Haahneschlejel und Schnitzel … alles sehr delikat. Grüne und gesunde Nahrungsmittel ließ meiner einer mal außen vor. Was zählt sind die wichtigen Dinge im Leben, ergo Fleisch!

Zwischen den Bierchen immer mal die Gesellschaft von Likörchen und Schnappes gekommen.
Doch alles im Rahmen…

Ihr erinnert Euch bestimmt an Scarletts Cousin von “Fridery’s Geburtstag”, bisher war mir noch kein passender Name für des Dummen Blogs in den Sinn gekommen. Das hat sich aber nun geändert. Einige von Euch kennen sicherlich den Survival Experten “Bear Grylls” ausm TV (DMAX). Der Vorname stammt von ihm, der Nachname … von der “Aktion”.

Folgendes geschah, als des Cousin’s Angetraute für einen kurzen Moment den Raum verließ, präsentierte ich den Maikäfer, der dem Saufgelage aus scheinbar sicherer Entfernung Beachtung schenkte. Der Cousin grabschte danach, flirtete kurz und grinste dann temporär. Wer den darauffolgenden Vorschlag machte, ist mir entfallen (war ich es?), trotzdem wurde der ausgewachsene Brummer im selben Moment in einen ungleichen Kampf geschickt. Ein halbes
Dutzend Backenzähne manschte den Flugsalamander in seine Einzelteile. Alle geschockt und trotzdem laut am lachen. Der Form halber wurden die Überbleibsel mit dem Rest Bier eingesogen.

Worauf ich eigentlich hinaus will … Zukünftig wird es Beetle-Bear (ehemals Scarlett’s Cousin) sicherlich noch öfter in die Schlagzeilen von DuDummer.de schaffen.

T.S.Pinkeler war zu diesem Zeitpunkt schon supervolli und hatte Mühe, dem Rückblick seiner bisherigen 49 Jährchen, folgen zu können. Dennoch nahte die Stunde 00.00 und mit tosendem Gesang und Applaus wurden die 50 Jahre des T.S.Pinkeler feierlich zelebriert.

Und so ging es weiter, bis um 4 Uhr wir die Heimreise antreten sollten. Ursprünglich war geplant mit der besseren Hälfte von Beetle-Bear nach Hause zu fahren, da Letzterer sich jedoch noch ewig und 3 Tage verabschieden musste, war ein anderer Fußballer (genannt Thomog Bieber) ebenfalls bereit den Onkel samt Weibchen Heim zu bewegen.

Auf halber Strecke wurden Paarhufer gesichtet, die erst parallel zu Straße hüpften, sich dann aber dafür entschieden, auf der wesentlich glatteren und geteerten Straße zu rennen. Jegliches Gehupe und Geschreie ließ den Rehbock völlig kalt. Er ließ sich brav den Haufenmacher bestrahlen während er gefühlte 2 Minuten seelenruhig die Straße entlang hoppelte. Erst kurz vorm Ortsschild war zur linken die Wiese kurz gemäht und der Hirsch bog ohne zu blinken ab.

Daheim angekommen wurde sich der Matratze hingegeben.

Der darauffolgende Tag war schon hell, als der Onkel und das Weibchen sich zum Sportheim aufmachten um das Onkelmobil abzuholen. Bolek war auch eingetroffen und wir beschlossen bissel aufzuräumen, damit T.S.Pinkeler  nicht mehr allzu viel Arbeit hat, wenn er wieder erscheint. Auch Beetle-Bear’s Gemahling erschien zum helfen. Beetle-Bear selbst, war bedingt durch Würfelhusten lieber in der Horizontalen geblieben.

Beim Aufräumen hab ich mir dann zu allem Elend noch diverse Holzsplitter im linken Daumen eingefangen. Das gefiel dem rechten Daumen nicht und er bestand auf eine Malträtierung, mittels Reißzwecke unter dem Daumennagel.

Fazit:
Ein gelungenes Fest, ohne Krawalle. Lediglich das körpereigene Level des Suffs war nicht ganz erreicht worden. Dafür hatte ich nach gut 3h Schlaf auch absolut keine Beschwerden =)

Adios und bis in 2 Wochen, wenn Bolek 30 wird … *Muahahahaa*

 

Share

ich frage mich gerade, wie es sich wohl anfühlt, wenn man ne Brennnessel im Arsch stecken hat. Prinzipiell kanns mir ja egal sein. Es gibt sicherlich Subjekte denen sowas sogar zusagt, meiner einer gehört jedoch nicht dazu.

D.h. …. eigentlich hab ichs ja noch net probiert und vielleicht isses ganz amüsant oder gar angenehm. Dennoch … als ITler bin ich ja dazu verflucht alles zu testen und zu verifizieren, bevor ich ein endgültiges Fazit abgeben kann.

Da bald wieder Brennnesselzeit ist, muss sich bis dahin nur noch ein Testobjekt finden, der persönlich keine Abneigung gegen anales Intrudieren hat und experimentierfroidig ist. Spontan käme mir ein euch allen bekannter Superdummer in den Sinn. Er ist sowieso nicht arg hoch gewachsen und hat somit bestimmt Erfahrungen, wenn nicht sogar Bekanntschaften, mit der ein oder anderen Brennnessel gehabt.

Richtig, die Rede ist von Scarlett. Dieser wird in Bälde von 9 1/2 Finger mitm Traktor entführt, Lolek und Bolek helfen bei der “Bondage” und der Rest wird … sich zeigen =)

 

Mann, is mir langweilig :-/

Share