Moinsen,

bevor es zu Missverständnissen bzgl. der Überschrift kommt, ich bin leider auch nicht mehr in der Lage die Zusammensetzung zu resümieren. Die Erinnerung in meinem Telefon ist aktuell der einzige Anhaltspunkt der mir nachm Messemontag zu Verfügung steht. A propos Montag…

Anlässlich der annualen Messemontags-Feierei wurde man am Morgen zum Frühstück eingeladen. Dort fanden sich ab 9 Uhr noch mehr Dumme ein, um sich für die bevorstehende Betrinkung den Ranzen vollzuschlagen. Zeitgleich wurden aber auch schon die ersten Biere in der Runde genüsst. So ganz ohne gings dann bei den meisten doch net =) Die Raubtierfütterung zog sich etwas in die Länge, sodass sich bei gewissen Personen die Panik breit machte, man bekäme im Zelt aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, keinen Platz mehr im Zelt. Damit keine weiteren Tränchen vergossen werden mussten, setzte sich der Trupp in Bewegung und kam im Zelt wieder zusammen. Zur Froide aller Beteiligten, waren noch ziemlich genau 2 Bankreihen frei und die Meute konnte gefahrlos platzen.

Bier, Bier … usw… wobei der Nachschub desöfteren ins Stocken kam, brachte das Personal keine Kontinuität in die Bewirtung seiner durstigen Kunden. Immer häufiger musste man sich deshalb selbst zum Tresen begeben um sich die verdörrte Kehle zu benetzen. Um die Mittagszeit dann kam der erste Hunger. Ein Pitzelschneck und eine Cola und die Welt sah schon nicht mehr ganz so trüb aus. Wieder im Zelt angekommen nahm man wieder die gewohnte Trinkposition ein. Etwas später entschied man sich kurz im Freien zu verweilen, da die Luft im Zelt doch zeitweise unerträglich geworden war. Um diese Zeit sinnvoll zu nutzen, wollte der Onkel mit Weibchen Reitschul fahren. Gefühlte 15 Jahre war es her, dass man an der Messe die meiste Kohle beim “Breakdancing” gelassen hatte. Nachdem man die Gondel des Fahrgeschäfts bestiegen hatte, gings auch schon los. Das Weibchen noch guter Dinge mit dem Onkel am lachen. Auch wenn der Schädel 2-3 mal mit der Seitenstrebe in Berührung kam, war doch alles noch wunnerbar. Die besonders lange Fahrt, bereitete dann dem Weibchen gegen Ende noch Unbehagen. Dem Brechreiz nahe, hatte der Betreiber auch ein Einsehen und ließ nach 3 Zugaben die Scheibe stillstehen. Die Weiblichkeit war wackelig und kurz vorm Kollaps, was mich persönlich doch erheiterte. Nachdem die Holde sich etwas beruhigt hatte, sollte es wieder zurück ins Zelt gehen, nicht jedoch ohne vorher noch mit der Geisterbahn gefahren zu sein. Ein wirklich schreckliches und ekliges Unterfangen und damit meine ich nicht die ach so gruseligen Puppen und Geräusche, eher die Tatsache, dass mir bei Einfahrt in die Düsternis, vorhangartige Gummilappen ins Gesicht baumelten. Weiß der Geier wieviel Schwammköpfe da schon zuvor dran gerieben wurden… Da peitscht mich dann doch der blanke Ekel.

Nachdem wir also 10 Euro für die Unterhaltsamkeit gelassen haben, befanden wir uns wieder im Zelt, wo die Kollegen sich gerade zum Abgang bereit machten. Da sieht man mal wieder, was das Alter aus einem Menschen machen kann. Früher sind jene Kollegen um diese schlappe Nachmittagszeit erst munter geworden. An sich auch kein Drama, fand man doch die Fußballer der SG Wutzebuuwe unweit am Saufen. Auch Ranshid wollte seine Tanzkünste wieder unter Beweis stellen. Erst die Madame und dann musste ich selbst dran glauben. Sehr witzig, besonders für die umstehenden Menschen, die sich nur schwer beherrschen wollten ;-) Zu allem Elend wurde mir kurz zuvor noch ein Schoppen hinnewenzisch über das Beinkleid gekippt. Somit konnte ich meine Tanzkünste à la Patrick Swayze auch nicht mehr zur Gänze vollführen, da mir die Hose am Bein klebte.

Der Schock des Tages allerdings war es zu sehen, dass die Kollegen (ja… auch Lolek war dabei) sich mit Fanta und Kindercola betranken. Diese Tatsache angesprochen wurden mir gar irrwitzige Gründe genannt, warum man das Bier nicht blank trinken wollte. Der wahre Grund dafür war allerdings eine akute “Weicheiinitis”, welche ich nun guten Gewissens hier preisgeben möchte :P

Und so vertrieb man sich die Zeit, bis nach gut 12 Stunden auch für den Onkel Schicht war. Bierbons zwar noch vorrätig, aber anhand der hängenden Schallplatte der Liedermacher war der Reiz auch etwas verblasst, sich bis zum Exotus nieder zu machen. Taxi geschnappt und heim gefahren.

 

Sodele Mädchen und Jungen. Das war wieder mal eine Messemontag, für meinen Geschmack etwas zu ruhig, aber nicht ganz ungelungen. Wenn alles glatt geht, sieht man sich in knapp einem Jahr wieder, dann hoffentlich ohne Kindercola und Fanta :)

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“Das is alles Geschmackssach” sagte der Frosch und biss in die Seife!

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Moin zusammen,

wieder ist es einige Zeit her, seit ich mich der Schreibkunst gewidmet habe, viele Faktoren sind dafür verantwortlich, gehen Euch prinzipiell aber nen Scheiß an ;-) Um dieses elendige Vorspiel nicht unnötig in die Länge zu ziehen werde ich finalst beginnen…

Wochenendung war geteilt in Fußball und Alkohol, für die Kenner unter euch auch die dritte Halbzeit genannt.

Freitag

Die AH (Attraktive Herren) fand sich zusammen um das Runde in das Eckige zu befördern. Scarlett würde es als Training bezeichnen. Für mich, als Virtuose der Wortkunst ein völlig deplatziertes und zu hartes Idiom, gerade dann wenn sich die körperliche Betätigungung auf die AH beschränkt. Die Vielzahl an Vorzeigeexemplaren der Männlichkeit war für die meisten eine Überraschung. 17 Trainierende sowie einige Faulpelze hatten den Weg zum Platz gefunden … Der zunächst etwas lahme Zock zum Warmmachen und das darauffolgende Spielchen waren für eine Vielzahl der Teilnehmer eher sekundär einzuordnen. Schließlich stand eine Grillung auf dem Abendprogramm was die Entscheidung zur Erscheinung vielen einfacher machte. Wie sich das für AHler gehört war nach 60 Minuten die Luft raus und man begann köstliche, in Flaschen verpackte Flüssigkeiten zu konsumieren, während ein gar hübsch Feuerchen unter dem Rost seinen Tanz aufführte. Ruckizucki waren zwei Schachteln Hopfentee auf wundersame Weise in den Hälsen der AH verschwunden. Dies hatte aber NUR den Zweck die Gurgel der Mannen zu dehnen, damit man sich kurzerhand auch das Fleich ins Geweih drücken konnte ohne Gefahr zu laufen das etwas steckenbleibt. Meiner einer war etwas zugig gekleidet, so dass ich bedingt durch die aufkommende Kühle den Tanzbär bat, mich nach Hause zu fahren. Daheim angekommen hatte ich noch Glück mein Weibchen abzufangen, welches sich grad ins Auto gesetzt hatte um beim Onkel nach dem Rechten zu sehen. (“Denne Sprit hammer widder gespart”). Dann gings ab ins Bettchen…

Samstag

Eigentlich ein Kanditat für die beliebte Katastrophenkategorie … Nach dem Aufstehen wurde gefuttert und gechillt. Dann kamen wir (Madame et moi) auf die Idee mit der Vespa ne Tour zu drehen. Das Wetterchen war aber auch ideal. Doch so einfach ist es dann nun nicht, wenn der Roller meint nicht anspringen zu müssen. Auch wiederholte Tritte auf den Kickstarter beschwerte mir dank des unclever gewählten Schuhwerks einen hübschen Kratzer über der Achillessehne. Es war nix zu machen, der Roller war bis zu diesem Zeitpunkt auch schon hoffnungslos besoffen ;-)

Durch diese Verzögerung kam man erst zur 2ten Hälfte der 2ten Mannschaft in Etschberg an. So oder so, das Spiel wurde unglücklicherweise verloren, dass man nur hoffen konnte das die es die 1. Mannschaft besser macht. Zur Halbzeit sah es auch sehr danach aus. Man ging mit einer 3:1 Führung in die Kabinen. Danach wurde das Spiel hektischer und ein Mann trat besonders durch hervorragende Leistungen in den Vordergrund. Ich weiß nicht in welcher Bananenrepublik dieser sog. Schiedsrichter auf der Blindenschule war, fakt ist seine Entscheidungen waren meist nicht klar und nur selten trillerte er mal richtig. Die Zuschauer gänzlich aufgebracht fanden gar lustige Beschimpfungen für den Pfeiffenheini, der aber gekonnt und mit viel Humor konterte.

  • Ich hab doch Vorteil laufen lassen (Nachdem er die Tätlichkeit 4Meter weiter nicht gesehen hat)
  • Oah ich hab kee Bock mehr. Leck mich doch am Arsch!

Und dies waren nur einige wenige Highlights dieser Partie, welche dann unglücklich mit einem 3:3 endete.

Damit verließen das Weibchen und der Onkel die Zuschauerränge und fuhren nach Hause. Man hatte noch einiges zu erledigen, bevor man sich wieder mit den Wutzebuuwe der SG vereinte. In der Halle dann, war die Musik geprägt durch Unterbrechungen, wenn es möglich gewesen wäre, hätten die Darsteller sicherlich noch ne Pause von der Pause gemacht. Wie dem auch sei, für meinen Geschmack haben die Instrumente zu oft geruht (quasi alle 3-5 Lieder)

Die Happy Hour in der Bar ward ausgerufen und de Emo meinte das 10 Apparaturen für schlanke 15 Tacken doch ein guter Deal sei. Und so wurden von einigen tablettweise die Genüsse angeschleift, so das auf dem Tisch später über 40 Gläser mit unterschiedlichsten Alkoholika standen. Was mir dann weniger in die Birne ging… die Verantwortlichen waren plötzlich alle verschwunden und allerlei Gesocks kam zum Tisch um sich gütig zu tun. Da es sich dabei allerdings um Kollektivgetränke handelte, war das sicherlich auch so gewollt :) Selbst hatte man plötzlich auch Brand und so griffen das Weibchen und ich beherzt zu. Es wurde noch getanzt und gesungen. Hier und da geplappert, bis dann um halb 4 das Taxi die Fahrung nach Hause absolvierte. Damit war ich dann auch 19 Euro los!

Der heutige Tag weniger spektakulär, daher auch keine weiteren Zeilen mehr wert.

 

Kommendes Wochenende gibt es ne Fortsetzung von Wem is die Kerb? und es verspricht wieder amüsant zu werden. Dann hab ich auch wieder die Kamera am Start.

Nun denn… Macht nicht so wild, weil

de Onkel is watching you

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Onkel zum Gruße…

Letztes Wochenende war der Onkel samt Weibchen aufgebrochen um die angekündigte Geburtstagsüberraschung seiner Holden in die Tat umzusetzen. Freitags wurde die Madame von der Schaff abgeholt und es ging direkt auf die Autobahn gen Norden. Bis zu diesem Zeitpunkt, hatte das Weibchen zwar Vermutungen, aber keine stichfesten Beweise/Hinweise wohin die Reise gehen sollte. Das Navi zeigte gute 350km und die vier Ringe samt Insassen und Gepäck bemühten sich, dass diese Zahl durchgehend abnahm. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es bei dem Geburtstagsgeschenk u.a. um bzw. in das Musical “Wicked” geht. Da ich der besseren Hälfte ein Verbot auferlegt hatte zu recherchieren wo sich das Lichtspielhaus der o.g. Vorstellung befindet, war sie gänzlich ahnungslos, was den Onkel wiederum natürlich sehr erheiterte.

Und so fuhren wir immer weiter dem Nordpol entgegen und bei jedem Autobahnschild wurden gar hastige Vermutungen geäußert, welche ich entweder falsch oder gar nicht kommentierte. Dennoch war die Zahl im Navi nun soweit geschrumpft, dass meins den Braten nun doch gerochen hatte und dann letztendlich den Durchblick hatte. Wir waren in Bochum angekommen, wo des Austauschdummen Weibchen ihre Residenz hatte. Vor Ort fanden wir Obdach und konnten uns nun voll und ganz der Wochenendung hingeben.

Angekommen gabs für den völlig vertrockneten Onkel erst mal Genuss … in Form von wohl temperierten Bitburger Stubbis. Nach einer kurzen Frischmachung fuhren dann alle vier Personen rüber nach Oberhausen. Allerlei Gesindel fand sich vor dem Gebäude ein, dass ich mir diverse Lacher und Kommentare nicht verkneifen konnte. Wie man mir am gleichen Abend noch bestätigte sei dies grausiger Alltag im “Pott” … Egal, bin ja nur zu Besuch.

So verfolgten wir die Darbietung der Hexen samt Gefolge und alle waren begeistert. Ein wirklich gelungenes Stück, dass ich mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen kann. Während der Vorstellung verfiel mein Weibchen in einen Lachkrampf, welcher sich erst wieder nach einigen Minuten gelegt hatte. Bis dahin waren wir doch in der Menge recht unauffällig gewesen, aber shice drauf, sind ja nur zu Besuch.

Nach der Vorstellung ging es zurück um noch vergorenen Traubensaft zu konsumieren. Es wurde gelabert und gelacht, bis wir uns dann der Schlafung widmeten.

Der nächste Tag ward angebrochen und wir machten uns nach dem Frühstück zusammen zum Rewemarkt um die Ecke um weitere Köstlichkeiten für den Tag zu besorgen. Unterwegs traf mich genau vier Mal der Schlag als uns wirklich komische Leute begegneten. Jene Rasse war mir bisher noch nicht vor die Linsen gekommen und irgendwie war ich da sehr froh drüber. Da ich meine Kamera nicht am Mann hatte konnten ich die misslungenen Quasimodo-Frankenstein-Klone nicht bildlich festhalten. Es sei Euch aber versichert, der Anblick, der Geruch, der Brechreiz …. alles im Übermaß vorhanden.

Den Rest des Tages lungerten wir in einem Bochumer Park, wo wir gepflegtes Frisbeespielen zelebrierten. Was natürlich sehr durstig macht, so in der prallen Sonne mit Plastik zu schmeißen … und dass auch ja Niemand der Vertrocknung zu Nahe kam, tranken die Männer Bier, die Mädels … etwas anderes :)

Wieder daheim angekommen widmete man sich der körperlichen Säuberung um dann anschließend des Austauschdummen höchst angepriesene Steaks zu versuchen. Zu meinem Entsetzen waren diese wirklich genießbar :)

Danach gings in die Innenstadt, in das sog. Bermudadreieck. Kneipe an Kneipe und fast alles OpenAir. Bedingt durch die solide Wetterlage war natürlich fast alles besetzt und das Quartett musste sich umschauen bis ein Platz gefunden war. Um der noch anhaltenden Hitze die Stirn bieten zu können, wurden Cocktails getrunken.

Etwas später trafen zwei Freundinnen vom Austauschdummenpaar ein. Eine davon, Ärztin… Das Gespräch der Anwesenden erweckte meine Aufmerksamkeit, als ich Bruchstücke von asymmetrischen Körperteilen auffing. Sofort gingen mir Brüste durch den Kopf, was zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Wir wurden von Frau Doktor aufgeklärt das ALLE Titten immer asymmetrisch sind… idealerweise wenn sie im Duett auftreten ;)
Woher Sie das wusste? Madame “macht Brüste” um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Und so zog sich das den Abend hin, bis die Müdigkeit über uns hereinbrach. Einen Absacker sollten wir noch trinken und um dem Austauschdummen eine Froide zu machen, genehmigte ich mir ein Astra.

Auch noch erwähnenswert … Im Pott gibt es KEINE roten Würstchen. Mein Versuch eine Solche in Currywurstformat zu bekommen scheiterte jäh. Die Verkäuferin guckt glaub ich immer noch dumm :D

Nach dem Sonntagsfrühstück packten wir dann unsere sieben Sachen und traten die Heimreise ohne größere Vorkommnisse an…

 

So viel zum Thema “Onkel goes Bochum” … aber kommende Woche ist ja schon wieder das alljährliche Nachtturnier und ich bin sicher, darüber wird es auch wieder zu berichten geben …

Hasta luego

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Life is like a Schippestiel

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